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Mit rund 180 Veranstaltungen im Jahr in zeitgenössischer bildender Kunst, Literatur, Neuer Musik, Theater für Kinder, Tanztheater, Zeitanalyse und Religion ist das Kulturzentrum bei den Minoriten eines der prominenten kulturellen und geistigen Zentren der Steiermark. Insgesamt besuchten im Vorjahr rund 20.000 BesucherInnen unser Zentrum. In den die Geschichte atmenden historischen Räumen als Aufführungsorten ist das Programm zwischen Internationalität und "Produktion vor Ort" sorgfältig ausdifferenziert.
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Das Programm ist gekennzeichnet durch eine Mehrspartigkeit in den zeitgenössischen Kunstformen, durch höchstmögliche Qualitätssuche mit den bescheidenen Mitteln und durch Nachdenklichkeit für künstlerische, geistige, religiöse und gesellschaftliche Veränderungen und Transformationen.
Die Veranstaltungsorte sind der barocke Minoritensaal, der schönste Barocksaal von Graz, wo vor allem Konzerte, Lesungen, Tanzperformances und Diskussionen stattfinden, sein imposanter Stiegenaufgang für künstlerische Installationen und Interventionen, der kleine Minoritensaal für Vorträge, Lesungen und Kindertheater, sowie die ehemaligen "Zellen" im Klostertrakt der Minoriten im II. Stock (bis 2009) für Ausstellungen und Vorträge/Diskussionen, wo sich auch die Büros befinden.
Für größere Ausstellungen zum Verhältnis Gegenwartskunst und Religion waren wir von 1997-2008 als "Minoriten Galerien im Priesterseminar" im ehem. Jesuitenkollegium/Priesterseminar (Bürgergasse 2) regelmäßig Gast. (So international wahrgenommene Ausstellungen wie "WIE DU MIR. Gegenbilder für transkulturelles Denken und Handeln (2008), GESTURES OF INFINITY. Religion und Emotion in einer globalisierten Welt (2007), DIVINE HEROES. Sport- Kult+Kunst (2004), ein Teil der Ausstellung: "Himmelschwer. Transformationen der Schwerkraft (2003), sowie "ENTGEGEN. ReligionGedächtnisKörper in Gegenwartskunst" (1997) waren in den damals noch unrenovierten Räumen zu sehen.)
Die scharfen Kanten, manchmal verletzenden Spitzen zeitgenössischer Kunst und weich fließendes, schwebendes Barock bilden hier ein fruchtbares Spannungsverhältnis von Tradition und ge(gen)wärtiger Offenheit für das Neue. Es stellt sich eine Beziehung ein zwischen der musealen Vergangenheit und der Gegenwart, sowie zwischen der ursprünglichen Widmung als Ort der Religion und zeitgenössischer Kultur und Kunst.
Ab 2010 wird das Kulturzentrum bei den Minoriten neue Räume im I. Stock des Minoritenklosters beziehen, wo bislang ein Teil des Diözesanmuseums untergebracht war.
Das Programm wird vom Kulturamt der Stadt Graz, von der Kulturabteilung der Steiermärkischen Landesregierung, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, sowie von der Diözese Graz-Seckau finanziert.
HERZLICH WILLKOMMEN IM KULTURZENTRUM BEI DEN MINORITEN |
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